
Kanzlei für Bankrecht und Kapitalanlagerecht
TARQUINIA Beteiligungen AG / Düsseldorf
Das große Geschäft ist das Geld der anderen!
Alexandre Dumas (1802-1870), Schriftsteller ________________________________________
>News vom 20.11.2008< CRC Beteiligungen AG bietet Tarquinia-Anlegern „Aktienumtausch“ an. CRC Beteiligungen AG von schweizer Finanzaufsicht in Liste der „unbewilligten Institute“ aufgenommen! Die CRC Beteiligungen AG aus Pfäffikon in der Schweiz bietet Anlegern der Tarquinia Beteiligungen AG den Umtausch Ihrer Tarquinia Aktien im Verhältnis 3:1 an. Am 19.11.2008 nahm die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) die CRC Beteiligungen AG in die Liste der „unbewilligten Institute“ auf. Als „Unbewilligte Institute“ bezeichnet die EBK Gesellschaften oder Personen, die ohne entsprechende Bewilligung eine Banktätigkeit, eine Effektenhändler-tätigkeit oder eine Tätigkeit im Bereich der kollektiven Kapitalanlagen ausüb-en. Die Eidgenössische Bankenkommission hat das Recht gegen „unbewilligte Institute“ die jeweils im konkreten Fall angemessenen Anordnungen zu treffen, wie sie in den Aufsichtsgesetzen vorgesehen sind. Mögliche Massnahmen können bis hin zur Liquidation betroffener Unternehmun-gen führen.
Ausdrücklich weist die EBK darauf hin: „Der Eintrag in der Liste bedeutet nicht zwangsläufig, dass die ausgeübte Tätigkeit illegal ist;hingegen sollen die Anleger darauf aufmerksam gemacht werden, dass die aufgeführten Unternehmungen über keine Bewilligung der EBK verfügen.“ und weiter: „Betroffene Gesellschaften und Personen werden von der Liste gestrichen, sobald die notwendigen Abklärungen und allfälligen Anpassungen vorgenommen wurden.“ Anleger sollten daher gegenüber Angeboten der CRC Beteiligungen AG daher höchste Vorsicht walten lassen, oder aber an die Kanzlei MERTENS
Kontaktformular
ein E-Mail senden, um sich über die Möglichkei-ten einer vollen Rückzahlung ihres Kaufpreises zu informieren.
Die Kontaktaufnahme ist noch keine kostenaus-lösende Beauftragung der Kanzlei MERTENS. Welche Kosten im Falle der Beauftragung anfall-en würden, können Sie mit dem Kontaktformular ebenfalls erfragen.
>News vom 20.08.2008< Projektgesellschaften der Tarquinia Beteiligungen AG scheitern. Nachdem bereits das Projekt Energieholzanbau "zurückgestellt" wurde, ist inzwischen auch die Nonntech AG, wie das zuständige Gericht des Kantons Schaffhausen aus der Schweiz mitteilt, in Konkurs gegangen. Die Nonntech AG sollte im Tarquinia-Projektbereich „automative Elektronik“ laut einer vertraulichen (?) Pressemitteilung der Tarquinia „digitale Fibergrabber“ produzieren.
Über die Tarquinia-Projektgesellschaft Urbania (vormals Agua Vision), die Kleinkläranlagen produzieren sollte, berichtete bereits Mitte Juli die WAZ-Online/Wolfsburger Allgemeine unter der Schlagzeile:
„Keine Jobs in Vorsfelde.
über die Schließung des Unternehmensstandorts, nach Kündigung des Mietverhältnisses durch die Wolfsburg AG. Inzwischen gibt es am vormaligen Geschäftsstandort der Nonntech AG in der Schweiz geführt von deren ehemaligen Vorstand, ein Unternehmen, das ebenfalls Kleinkläranlagen und Billighäuser vertreiben will. Nur woher sollen danach noch die prognostizierten Erträge für das Tarquinia Projekt Kleinkläranlagen kommen?
Fragen über Fragen, die sich die Zeichner der Tarquinia-Aktien stellen könnten.
Nachdem der Registerrichter des Handelsregisters Düsseldorf die Eintragung der Kapitalerhöhung der TARQUINIA-Beteiligungen AG in das Handelsregis-ter ablehnte, können Anleger die Rückzahlung des bezahlten Kaufpreises für die Aktien verlangen. Aktienzeichner müssen sich insbesondere nicht auf den vom Vorstand der Tarquinia unterbreiteten Vorschlag einlassen, nochmals die gescheiterte Kapitalerhöhung bis zum Dezember 2008 durchzuführen zu versuchen.
>News vom 16.06.2008< Gericht lehnt Kapitalerhöhung ab. Aktionäre verlangen Rückzahlung. Mehrere Millionen Euro wollte die TARQUINIA-Beteiligungen AG/ Düsseldorf durch den Verkauf vorbörslicher Aktien an Kleinanleger einnehmen.
Die Millionen sollten in Energieholzanbau, Nanotechnologie (MEGA Nano / Neuss) --> und Kleinkläranlagen (Urbania-Holding) für die "Dritte und Vierte (?) Welt" investiert werden.
Das Projekt "Energieholz-anbau" wurde inzwischen zurückgestellt.... Mega-Nano GmbH Bild 1/7 weiter
Nachdem der Registerrichter des Handelsregisters Düsseldorf die Eintragung der Kapitalerhöhung der TARQUINIA-Beteiligungen AG in das Handelsregis-ter ablehnte, können Anleger die Rückzahlung des bezahlten Kaufpreises für die Aktien verlangen. Schon nach den eigenen „Ausgabebedingung“ der TARQUINIA sind alle Aktienzeichnungen unwirksam, wenn die Kapitalerhöhung nicht bis zum 31. Januar 2008 eingetragen ist. Im Mai 2008, also "nur" 3 Monate später, teilt der der Vorstand der TARQUINIA, Herr Piotrowski, dann mit, daß die zum 31. März (???) 2008 erwartete Eintragung der Kapitalerhöhung nicht erfolgt sei.
Schuld sei nur der Registerrichter des Handelsregisters Düsseldorf, der -natürlich rechtsirrig- wegen eines „unheilbarer Formfehler“ nicht nur die Eintragung der Kapitalerhöhung ins Handelsregister verweigert, sondern auch noch die nachträgliche Korrektur des Formfehlers nicht zuließ.
Im November 2007 verkündete der Vorstand der TARQUINIA, Herr Piotrowski, noch voreilig:
„Mit Emissionsschluß sind die Voraussetzungen für die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister geschaffen. Plangemäß wird dieser Vorgang bis zum 31.01.2008 abgeschlossen sein. Ab Anfang Februar 2008 werden die Aktien der TARQUINIA-Beteiligungen AG voraussichtlich über ein Handelshaus handelbar sein“
War wohl nichts! Und nun?
Zunächst einmal soll beschlossen werden den Vorstand und den Aufsichtsrat zu entlasten, obwohl bisher ungeklärt ist, ob diese für das Mißlingen der Kapitalerhöhung und der damit verbundenen Kosten verantwortlich zu machen sind.
Die gescheiterte Kapitalerhöhung soll dann durch Einschaltung u.a.der Carleno AG /Cham(CH) und der Anubis AG /Mönchengladbach wiederholt werden.
Es fällt schon auf, daß die ANUBIS AG nicht nur in dem gleichen Gebäude wie die ISS Immobilien Schutz und Service AG/Mönchengladbach residiert, sondern sich sogar mit der ISS AG den gleichen Briefkasten teilt. Die ISS AG machte erst kürzlich in der Presse Schlagzeilen weil sie ihren Anlegern die fälligen Zinsen für Schuldverschreibungen nicht zahlen konnte. Gründer und Aufsichtsratvorsitzender und der ISS AG war (bis 2006) Herr Rechtsanwalt Lechner aus Langenfeld. Aufsichtsratvorsitzender der TARQUINIA-Beteiligungen AG ist wieder Herr Rechtsanwalt Lechner aus Langenfeld.
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